Geschichte

1822-1835 Norandisch Loretaler Krieg

König August II. Von Noranda führt Zahlreiche Kriege gegen das Herzogtum Loretal. Muss sich
aber immer wieder zurückziehen. Frühe Winter, Versorgungsprobleme und innere Unruhen zwingen
ihn mehrmals nahe dem Sieg, den Feldzug abzubrechen.

17.09.1835 fällt bei der Schlacht von Ostanienburg Großherzog Archibald von Himmelmann.
Himmelmann der keinen Erben vor zu weisen hat stirbt noch auf dem Schlachtfeld.
Der weise Rat Loretals akzeptiert die Forderungen König August II. Und wird ein Vasallenstaat des
Königreichs Noranda.

1835-1838 Handelskrieg zwischen Noranda und Trübergen

Bereits im Jahr der Unterwerfung Loretals, wendet August II. sich der Eroberung Trübergens zu.
Trübergen das an der Küste in der Flanke liegt, ist durch die Eroberung Loretals im Würgegriff des
Königreichs Noranda.

Am 02.08.1835 erlässt August II. hohe Zölle für Händler die nach Trübergen wollen, um das Land
vom Handel abzuschneiden. Überfälle auf Trübergische Händler wurden in der Regel nicht
verfolgt.

König Albrecht VII. von Trübergen, protestiert gegen die isolations versuche gegen sein Reich,
kann aber aufgrund der militärischen Stärke von Noranda und seinem neuen Vasallen Loretal nichts
weiter unternehmen und lässt die Häfen und die Kriegsflotte ausbauen. Noch im selben Jahr liefen 9
Segel und 2 Dampf-Segelschiffe vom Stapel um die Handelsflotte zu schützen die nun die einzige
Handelsmöglichkeit für Trübergen bildeten.

1836 Musste August II. feststellen das eine Isolation Trübergens nur von Land unmöglich schien.
Er gab den im Loretal-Norandischen-Krieg in Ungnade gefallenen Kapitän Hermann von Binsen
wieder in den aktiven Dienst holen und gab ihn den Befehl über die alte Fregatte „Morgenstern“.
Offiziell hatte Binsen Befehl die Nordsee zu „patrouillieren“ und ist dabei desertiert. Bis heute
streiten sich Historiker jedoch darüber ob Binsen wirklich desertiert ist oder ob er „Befehl“ hatte zu
desertieren. Denn obwohl die Piraterie zu dieser Zeit schon fast vollständig ausgestorben war,
verließ Binsen sein Einsatzgebiet und fing an Handelsschiffe Trübergens zu überfallen bis er 1838
von einem Trübergischen Geschwader vor der Nordküste Nercias gestellt und versenkt wurde.
1838-1840 Trübergisch-Norandischer Krieg

Als die Überfälle auf die Handelsschifffahrt immer mehr zunahmen sah sich Albrecht VII.
gezwungen die Schifffahrtswege zu schützen und stellte ein schnelles „Piratne-Jagdgeschwader“
zusammen und in den Nordanik entsenden.

Am 18.09.1838 traf das Geschwader vor „Islas d´Arroz“ auf den Handelsschoner „Gloria“, der
mitteilte einige Tage zuvor einer Fregatte entkommen zu sein die Keine Flagge führte aber einige
Tage beharrlich Jagd auf den Schoner machte.

Am 12.10.1838 stellte das Geschwader die Fregatte an der Nordküste Nercias und versenkte sie.
Überlebende berichteten das sie klaren Befehl hatten nur Trübergische Schiffe zu attackieren und
Mitglieder der Königlichen Marine Norandas sein.

Mit der Rückkehr des Geschwaders am 15.Dezember erklärte Albrecht VII. den Kriegszustand mit
dem Königreich Noranda und lies die Grenze befestigen.

Konig August II. kommt die Kriegserklärung gerade recht, ist doch die vom letzten Krieg müde
Bevölkerung „...auf jeden Fall bereit ihre Heimat gegen einen Tyrannen zu beschützen“
Bis zum März des kommenden Jahres jedoch beschränkt sich der Krieg aufgrund der Witterung auf
kleinere Überfälle der Handelsrouten beider Seiten.

Schlacht von Bergen 1839 Im April 1839 kommt es nahe der Stadt Bergen am 15. zu einer ersten
Schlacht zwischen Trübergischen und Norandischen Truppen. Der starken Artillerie und den gut
ausgebildeten Kavallerieeinheiten Norandas hat die Trübergische Armee nur wenig entgegen zu
setzen und zieht sich am 16. über den Fluss Bergen bis nach Aschbach zurück.

Schlacht von Rathingen 1839 Am 07. Juni 1839 durchbrechen Loretaler Truppen die schwachen
Verteidungsstellungen an der Loretaler-Trübergischen Grenze und rücken auf Rathingen vor. Am
12. Juni ziehen sich die Trübergischen Truppen von der Loretaler Grenze zurück und versuchen im
Gebirge rund um die Stadt St. Nina eine neue Verteidigungsstellung auf zu bauen.

Schlacht von Aschbach 1839 Am 19. Juni 1839 setzen die Norandischen Truppen ihren Marsch auf
Aschbach fort, nach leichten Widerstand ziehen sich die Trübergischen Truppen bis nach St. Nina
zurück und vereinigen sich mit den dortigen Truppen.

Schlacht in der Nordsee 1839 Im Juli vereinigen sich in Varell die Trübergischen Kriegsschiffe zu
einer großen Flotte und schaffen einen Tag vor der Belagerung der Stadt sicher den Hafen zu
verlassen und in die Nordsee zu flüchten. Am 24. Juli fängt die Flotte eine Loretaler Flotte ab, die
Befehl hat Varell zu beschießen. Die für eine Seeschlacht nicht gerüstete Flotte wird fast vollständig
zerstört. Lediglich einer Dampffregatte und einem alten Schoner gelingt die Flucht in die Weite
Nordsee.

Die leicht Angeschlagene Trübergische Flotte, die ihren letzen wirklichen Hafen verloren hat,
schlägt sich nach Albernia durch wo sie bis zum Kriegsende bleibt.

Belagerung von Varell 1839 Im Süden erreicht am 22.Juli 1939 die Armee unter General Helmut
von Wintershagen die wichtige Hafenstadt Varell. Die von einem schweren Festungsring umgebene
Stadt und die beiden Forts, in der Hafenzufahrt machen eine Einnahme jedoch fast unmöglich.
Wintershagen lässt die Stadt belagern. Ständiger Beschuss durch Artillerie und Kriegsschiffe, sowie
das zuneige gehen der Nahrungsvorräte lassen die Stadt schließlich am 22. Dezember kapitulieren.
Für August II. ist es dennoch eine schwere Niederlage. Denn die Stadt hatte mit ihrer kleinen
Garnison die Hauptstreitmacht Norandas für 5 Monate gebunden. Der nun einsetzende Winter lässt
weitere Offensiven bis zum Frühjahr erst einmal ruhen.

Schlacht von Immelsburg 1840 Bereits im Februar versucht die Trübergische Armee sich aus dem
Gebrige von St. Nina zu befreien und rückt in nach Westen vor. Am 27. Februar stößt die Armee auf
eine kleine Armee Loretals nahe der Stadt Immelsburg. Obwohl zahlenmäßig unterlegen stellt sich
die Loretaler Armee dem Kampf und verschanzt sich im Stadtkern von Immelsburg.

Aus Rücksicht auf die Zivilbevölkerung der Stadt, verzichtet General H. von und zu Hintersheim
auf einen Artilleriebeschuss der Stadt und versucht die Loretaler Armee stückchenweise zu
vernichten.

Die Loretaler aber halten sich verbissen, wissend das nur wenige KM entfernt die 3. Norandische
Armee steht und das sie umso länger sie den Feind binden von Wintershagen im Osten helfen.
Als General von Hintersheim von dem Vorrücken von Wintershagen erfährt ist es bereits zu spät,
denn die 3. Norandische Armee hat die Stadt umgangen und steht nun zwischen ihm und St. Nina.
Am 16.März ziehen sich die Loretaler aus Immelsburg zurück und Hintersheim bleibt nichts
anderes übrig als sich in der Eroberten Stadt einzuigeln.

Belagerung von St. Nina 1840 Am 23.März erreicht von Wintershagen mit der Hauptstreitmacht
Norandas die Trübergische Hauptstadt St. Nina. Im laufe der nächsten 8 Tage treffen aus der Region
um Rathingen die Loretaler Armee und Teile der 3. Norandischen Armee ein. Am 17.April ergibt
sich die Stadt kampflos und Albrecht VII. wird ins Exil verbannt.

1840 Kaiserreich Noranda entsteht

Im Juli gibt König August II. bekannt das die beiden Länder Trübergen und Loretal nun direkt zum
Königreich Noranda gehören und zum Norandischen Kaiserreich werden. Loretal trifft diese
Entscheidung hart. Der Vasallenstaat hatte sich begeistert an dem Krieg beteiligt um seine noch
geringe Souveränität ein wenig zu festigen und eventuell Teile des eroberten Trübergens ab zu
bekommen. Für Noranda bedeutete die vollständige Inbesitznahme der beiden Länder die einzige
Möglichkeit die Grenzen zu schützen. Denn die Verluste des Krieges waren weit aus höher als
August II. geplant hatte und weder die Staatskasse noch die bestehenden Truppen reichten aus um
die Außengrenzen und die Grenzen zu 2 Vasallenstaaten zu schützen.
Noranda selbst hatte seine Machtposition im Norden durch die fast 20 Jahre an Krieg gut festigen
können, doch weite Teile des Landes haben unter dem Krieg gelitten und die Bevölkerung ist immer
noch sehr Arm.

1841 17.09.1841 Ermordung August II.

Kaiser August II. wird in seiner Ferienresidenz in St. Nina von einem Attentäter ermordet. Bei der
Festnahme des Attentäters gelang diesem der Selbstmord mit Gift. In seinem Besitz fanden sich das
Messer mit dem er den Kaiser ermordete und ein Sack Norandischen Goldtalern. Obwohl es ihm nie
nachgewiesen wurde geht man davon aus das sein eigener Sohn hinter der Ermordung des Kaisers
steckt um endlich an die macht zu kommen.

1842-1855 August III. Der Habgirige

Am 01. Januar 1842 lässt Ferdinand August sich im Dom zu Omsk zum Kaiser krönen.
Der Prunk verliebte junge Kaiser lässt noch am selben Tag sämtliche Steuern erhöhen und führt bis
1855 über 157 neue Steuern ein. Besonders die eroberten Gebiete seines Vaters lässt er als Besiegte
darstellen und ausbluten.

Die Armut in Kaiserreich Noranda ist grenzenlos. Während durch hohe Zölle und Steuern die
Kriminalität immer weiter steigt und viele Bauern und Arbeiter an Hunger sterben, lässt August III.
es sich in seinen Residenzen gut gehen und gibt Prunkvolle Staatsempfänge.
Im Jahre 1855 sterben tausende an Hunger, als eine Hitzeperiode fast überall die Ernten vertrocknen
lässt.

1855-1857 Die neue Demokratie

Am 17.12.1855 kommt es überall im Norandischen Reich zu Aufständen als Kaiser August III. Eine
neue Steuer für Bauern verkünden lässt.
In St. Nina und Lormünde überwältigen die Aufständischen die Stadtwachen und plündern die
Lagerhäuser.

August III. fordert die Armee auf die Aufstände niederzuschlagen. In Zahlreichen Städten, schließen
sich jedoch auch Soldaten den Aufständischen an.

Am 25.Dezember stürmt eine Armee aus desertierten Soldaten, Bauern und Arbeitern das Schloß
Rosenthal in Port Cartier. Die „Blaue Garde“ kann sie an der Erstürmung nicht hindern und vieles
verweigern die Befehle.

Im Morgengrauen werden August III. seine Frau sowie seine beiden Brüder im Schloßhof
hingerichtet. Lediglich seine beiden kleinen Kinder verschonte man und verbannte sie aus Noranda.
Am 30. Dezember wurde die Bundesrepublik Bergen ausgerufen und die Politik bis zur ersten
freien Wahl einem „Übergangsrat“ aus Adeligen, Richtern und Grundbesitzern übertragen.
Sie sollte aus den ehemaligen, einst Souveränen Staaten Noranda, Loretal und Trübergen bestehen.
Und ihren Hauptsitz, als Zeichen der Einheit, in der Stadt Bergen haben. Die Stadt die im Zentrum
fast unmittelbar auf den Grenzen der drei Länder stand war zudem ein wichtiger Handelsdrehpunkt
geworden und als Regierungssitz gut geeignet.

Die Verfassung selbst wurde allerdings erst im Jahre 1856 Ausgearbeitet und die Politik durften nur
Leute von Adel oder Wohlstand führen um einen gewissen Grad an Anstand und Weitblick in der
Politik zu wahren.

1857 Die „Parteiflut“

Mit Gründung der Demokratie schossen die Parteien wie Pilze aus den Boden. Und anfangs hatte
fast jedes Dorf seine eigene Partei oder schlimmstenfalls sogar 2 Parteien.
Als der „Übergangsrat“ sich bei den Anmeldungen zur Wahl einer Wahren Perteiflut
gegenüberstehen sah, führte man eine „8% Regel“ ein.

1857 Die ersten freien Wahlen

Am 03.05.1857 fanden in der Bundesrepublik Bergen die ersten freien Wahlen statt. Obwohl bereits
nach Bekanntgabe der „8% Regel“ die meisten Parteien sich selbst auflösten, traten immer noch
122 Parteien bei der ersten Freien Wahl an.


Sieger waren hierbei die SPB mit 32% und die Bürgerpartei zu Omsk BO mit 26%. Sowie die
Nationale Einheitspartei Bergen NEB und die Seepartei zu Varell SzV mit je 8%
Die letzten 26% der Stimmen fielen auf die übrigen 118 Parteien die an der 8% Regel scheiterten.
Die für insgesamt 8 Jahre gewählte Regierung sollte sich aber als schwierig erweisen.


1857-1865 Die erste Regierung


In der ersten Regierungsphase der Bundesrepublik Bergen zeigten sich große Schwierigkeiten mit
der neuen Regierungsform. Zahlreiche Lücken in den Regierungsgesetzen die eigentlich eine stabile
Regierung ermöglichen sollten, Bestechlichkeit der Abgeordneten und die Armut des Volkes führten
immer wieder zu Problemen.


In der ersten Regierung ging es dem Volk daher auch nur geringfügig besser als zu Zeiten der
Monarchie. Lediglich die Wohlhabenden profitieren von der neuen Regierung. So konnten
Großhändler und Reeder dank geringer Handelssteuern und vereinfachtes Kreditwesen für
Schiffbau gewaltig an Einfluss gewinnen. Während die Steuern für Bauernabgaben weiterhin viel
zu hoch für das einfache Volk waren.


1864 Gründung der Kronloyalen Partei Bergen KPB


Ein Jahr vor Ende der ersten Regierung bildet sich in Port Cartier aus einer kleinen Gruppe von
Royalisten die Kronloyale Partei Bergen. Die KPB die an der Monarchie festhält macht es sich zur
Aufgabe das Geld wieder gerechter auf das Volk zu verteilen und versucht an die Gute Zeit unter
August I. Der Große zu erinnern, der in Noranda den Wohlstand auf das Volk verteilte und für eine
friedliche Politik und Verbreitung von Bildung bekannt wurde.
In Wahrheit strebt die kleine Gruppe nach der Wiedereinführung der Monarchie und der totalen
Macht in Bergen.


1865-1881 Die zweite und dritte Regierung


Bei den Wahlen für die zweite Regierung kam es überraschenderweise zu kaum Veränderungen.
Die 4 Parteien blieben im Amt, verloren jedoch ein paar Stimmen an die neu aufkommende KPB
die mit knapp erreichten 8% als 5. Partei in die Regierung stieß.
Und im laufe der folgenden Jahre konnte die Partei durch geschickte Handlungen sowie
Beeinflussung von Politikern und Einflussreichen Personen ihre Macht und das vertrauen des
Volkes festigen.


Obwohl von den „großen Parteien“ anfangs belächelt ist die KPB mit 12% in der dritten Regierung
einigen bereits ein Dorn im Auge.


1889 „Armutsrevolution“


Im Frühjahr 1889 kommt es in weiten teilen des Landes zu Streiks, Bauern und Arbeiter sind nicht
mehr bereit bis zur Erschöpfung zu Arbeiten um dann trotzdem an Hunger und Krankheit zu
sterben. Die KPB nutzt die aufkommende Unruhe für ihren Wahlkampf und heizt die Unruhen
weiter an. In Aschbach plündern Streikende Arbeiter einer Lebensmittel-Konservenfabrik das Lager
einer Firma und stecken das Büro des Firmeninhabers in Brand. In weiten Teilen des Landes kommt
es zu schlägerein zwischen Polizei, Armee und Streikenden Arbeitern die in ihrer Wut auf
Wohlhabende und Adelige los gehen. In Omsk setzt die Armee bei einer Massendemonstrationen
die Kavallerie ein um die Demonstranten zu zerstreuen. Insgesammt kommt es bei den Unruhen zu
weit über 2000 Verletzten und 197 Toten.


1889 KPB übernimmt die Regierung


Nachdem die KPB die Frühjahresunruhen genutzt hat um sich als Volks nahe Partei zu präsentieren
und gleichzeitig die Unruhen angestachelt hatte. Erzielt die KPB mit 76% ein Nie da gewesenes
Ergebnis in den Wahlen. Die SPB schafft den Einzug gerade noch so eben mit 8,5% und bildet die
einzige vertretene Opposition zur Macht-besessenen KPB.


1889-1894 KPB gewinnt das vertrauen des Volkes.


Nach dem die KPB die absolute Mehrheit erlangt hat, versuchte die Partei alles um das vertrauen
des Volkes in die Partei zu festigen. Zahlreiche Steuersenkungen für Bauern und Arbeiter sowie das
auflösen einiger Steuern machten dem Volke zwar Mut belasteten aber auch die ohnehin schon
angeschlagene Staatskasse.


Und im laufe der folgenden Jahre waren Steuererhöhungen für Handel und Wirtschaft dringend
nötig um den Staat vor einem vollständigen bankrott zu retten.
Der Unterschicht ging es dafür noch nie so gut. Die Senkung der Arbeitszeiten hatten zwar zur folge
das die Arbeitslosenzahlen sanken doch es trieb auch einige Unternehmen in den Ruin.
1894 Wiederaufbau der Monarchie. Das Königreich Bergen.


Am 28.09.1894 stimmte die Regierung unter der KPB für eine Auflösung der Verfassung ab und
beschließt im Parlament die Wiedererrichtung einer Monarchie. KPB Mitgründer Hermann
Ludowig wird vom Parlament zum König Ludwig I. gewählt. Die Proteste der Opposition verpuffen
im dem von der KPB inszenierten Jubel der Bevölkerung und lassen die erste Bergische Demokratie
nach gerade mal 20 Jahren in einem gut inszenierten Jubel untergehen.


1895-1908 Investitionen in Bildung und Wirtschaft.


Ludwig I. weis das er dem Volke nach der Einführung der Monarchie nicht neue Steuererhöhungen
auf erlegen kann. Die Wirtschaft ist zwar stabil aber schwach und konzentriert sich zu sehr auf dem
Staat zu wenig gewinnbringende Bereiche wie dem Fischfang und der Landwirtschaft, auch wenn
das Land dadurch vom Außenhandel unabhängig ist.
Im laufe der Jahre investiert Ludwig der erste viel Geld in ein modernes Bildungswesen das es
jedem ermöglichen soll zumindest eine 4 Jährige Schulgrundbildung zu erhalten.
Er Subventioniert die Landwirtschaft bei der Modernisierung um die dadurch dort freigewordenen
Arbeitskräfte in gewinnbringenderen Wirtschaftssektoren wie der Stahlindustrie einsetzen zu
können.


Bis 1905 hat das Königreiche eine stabile und gewinnbringende Gesamtwirtschaft und ein gut
funktionierendes Bildungssystem. Die durch die Investitionen entstandene Staatsverschuldung ist
1908 fast vollständig beglichen.


1908 Ludwig I. stirbt in Port Cartier


Am 12. Dezember 1908 stirbt Ludwig I. in seiner Residenz in Port Cartier, an einer
Lungenentzündung. Ludwig I. war bereits Anfang Dezember aus Bergen abgereist und hatte sich
zur Erholung nach Port Cartier zurückgezogen. Die Staatsgeschäfte übergab er seinem Sohn Prinz
Hans Ludowig und seinen Ministern.


In der Nacht zum 12.Dezember starb Ludwig I. trotz aller Bemühungen der besten Ärzte Bergens
an der Lungenentzündung.


Am 20.Dezember wird Ludwig I. in seiner Heimatstadt Ranzheim, mit einem Staatsbegräbnis
bestattet.


Sein Sohn wird 2 Wochen später offiziell zu seinem Nachfolger Ludwig II. in Bergen gekrönt.


1909 Ludwig II. als Oberbefehlshaber der Streitkräfte


Ludwig II. ist von Kindesbein an vom Militär begeistert und ernennt sich am 12. Februar zum
neuen Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Am 18. Februar lässt er, zu Ehren seines verstorbenen
Vaters, eine Militärparade in der Hauptstadt abhalten.


1909-1918 Aufrüstung der Streitkräfte


Bereits bei der Militärparade am 18. Februar teilt er dem Generalstab mit das er mit dem Militär
unzufrieden ist. Er empfindet die Streitkräfte als veraltet und als zu schwach für ein an die Küste
gedrängtes Land dieser Größe.


Noch im selben Jahr lässt er einen Ausschuss bilden der die Waffentechniken anderer Länder
analysieren soll und die Schwachstellen in der eigenen Armee aufzeigen soll.
Als ihm1910 das Ergebnis des Ausschusses vorgelegt wird ist er erstaunt und auch besorgt das die
Armee als deutlich stärker veraltet eingestuft wird als er selbst zunächst angenommen hatte. Er
startet daraufhin Ausschreibungen in denen er den gewinnenden Firmen nicht nur große
Auftragszahlen zusichert sondern auch Steuerermäßigungen für teilweise bis zu 5 Jahren.
Schnell zeigt sich das Ludwig II. ein gutes Geschick für die Rüstungsindustrie besitzt und sich klar
ist was eine moderne Armee kostet.


Während 1911 die Armee modernisiert wird, wandern einige der alten Waffen in die Reserve oder
werden der Polizei zur Verfügung gestellt.
Ab 1912 träumt Ludwig II. von Expansionen. Er plant die Errichtungen von Kolonien in Nercia und
hofft mit den Rohstoffen der Regionen das teure Militär zu finanzieren ohne die gut laufende
Wirtschaft weiter angreifen zu müssen.
1918 Ist Bergen für ein Land seiner Größe ziemlich stark und verfügt über ein gut ausgebildetes
Heer.


1919 „Operation Baltasar“


Am 17. März laufen aus dem Hafen von Varell der kleine Kreuzer „Omsk“ und das
Versorgungsschiff „Nordmann“ aus. An Bord befinden sich ein Expeditionskorps von 9000 Mann
Infanterie sowie Lebensmittel und Versorgungsgüter für mehrere Monate.


Ziel der beiden Schiffe ist die Westküste von Nercia. Ludwig II will versuchen die im Westen
liegenden Gebiete Nercia, mit der kleinen Expeditionsstreitmacht in den Besitz Bergens zu bringen.
Doch die Expedition unter dem Decknamen „Operation Baltasar“ steht unter keinem guten Stern.
Schon am Tag des auslaufen kommt es zu einer ersten Unterbrechung. Die Ruderanlage der
Nordmann macht Probleme und der Verband geht nahe Rathingen vor Anker um das Schiff zu
Reparieren.


Am 22. März erleidet einer der Kessel der Omsk, im Sturm im Nordanik einen Riss und muss
abgeschaltet werden. Die restliche fahrt kommt der Verband nur schleppend voran.
Bei der Landung in Nercia selbst geht es auch nicht besser voran. Die auf die regionalen
Schwierigkeiten schlecht vorbereiteten Truppen. Angriffe von Eingeborenen und eine
Dschungelfieber Epidemie sorgen allein in den ersten beiden Monaten nach der Landung für den
Verlust von über 3000 Mann.


Am 15. Mai wird die Expedition abgebrochen. Und zu einem völligem Fiasko als nach dem
einlaufen im Hafen von Port Cartier eine Explosion im Maschinenraum der Omsk das Schiff zum
Kentern bringt und 141 Mann mit in die Tiefe reißt.


1919-1925 Schweres Waffen und Flottenrüstungsprogramm


Nach dem Fiasko der „Operation Baltasar“ veranlasst Ludwig II weitere Modernisierungen der
Streitkräfte und ruft ein Umfangreiches Flottenbauprogramm ins Leben. Außerdem werden
verschiedene Firmen mit der Entwicklung modernerer schwerer Waffen wie Geschütze und Panzer
zu entwickeln beauftragt. Aber auch auf den inzwischen neuen Trend der Flugzeugindustrie will
Ludwig nicht verzichten und investiert fast 1/3 des Jahreseinkommen des Reiches nur in die
Forschung für Flug und Waffentechnik.


Bis 1925 verfügt das Königreich Bergen über Flugzeuge, Schiffe und Waffen die es mit denen
anderer Länder durchaus aufnehmen können.


Dieser Fortschritt hat aber einen hohen Preis, die durch die lange Zeit gut gehende Wirtschaft
aufgebauten Staatsreserven sind bereits 1924 aufgebraucht und seit 1925 verfällt das Land zum
ersten mal seit 1858 in einen Schuldenberg.


1926-1927 Wehrpflicht und Steuererhöhungen sollen den Staat retten.


Ludwig I. weiß das er weitere Forschungen und Waffenbauprogramme nur finanzieren kann wenn
sich die Wirtschaft in den nächsten 3 Jahren massiv steigert. Doch die einzigen Möglichkeiten
für eine solche Steigerung, wären Kolonien in Übersee oder Nercia, oder die Besetzung eines
Nachbarlandes.


Das Königreich Bergen verfügt zwar über eine moderne Armee, aber nicht über erfahrene Offiziere
und Kampferprobte Soldaten. Zudem sieht Ludwig keine Möglichkeit dem Volk einen Krieg zu
rechtfertigen.


Ludwig I. versucht durch Steuererhöhungen die inzwischen Katastrophale Finanzlage des Landes
wieder auszugleichen. Zeitgleich soll eine verlängerte und verschärfte Wehrpflicht das
Arbeitslosenproblem lösen und die Armee Zahlenmäßig festigen. Für 1928 plant Ludwig I. erneut
eine Landung auf Nercia um sich endlich die für die Wirtschaft wichtigen Kolonien zu sichern. Nur
schwer findet sich das Volk mit der verstärkten Wehrpflich und den neuen Steuererhöhungen ab.
1928-1929 Militärmacht Bergen. 2. Landung in Nercia schlägt fehl.


Am 10. März legt nach fast 8 Monaten Planung und Vorbereitung das „Expeditionskorps Nercia“
ab. Mit insgesamt 25.000 Soldaten, 30 Panzern und fast 100 Geschützen, auf 5 Transportschiffen, 1
Schlachtschiff, 3 Kreuzern und 6 Kanonenbooten, soll das Expeditionskorps im Norden Nercias
Fuß fassen und die Grundlage für die Bildung einer Kolonie schaffen.


Am 22. März landet der Verband auf der kleinen im Norden liegenden Insel Dollmar und dem
Festland. Während die Insel eine Strategisch günstige Position bedeutet, ist der Abschnitt auf dem
Festland nicht viel mehr als karge Wüste und einzelne Oasen.


Zudem sind die Eroberer nicht willkommen. Das Land ist seit Jahrhunderten im Besitz der
„Moraiten“, einem Volk von Wüstennomaden und kriegerischen Händlern.
Die Moraiten sind nicht nicht bereit sich das Land ihrer Vorfahren einfach entreißen zu lassen. Bis
zum 31. September 1929 kommt es zu einem offenen Krieg zwischen Bergen und Moraiten-
Stämmen.


Obwohl anfangs von der Technologie der Panzer und Geschütze beeindruckt und stark
zurückgeschlagen, so entschied am Ende doch die Fähigkeit der Wasserversorgung und die
Fähigkeit zu überleben in dieser lebensfeindlichen Gegend über den Sieg für die Moratiten. Am 12.
Oktober ziehen sich die bergischen Truppen auf die Insel Dollmar zurück, die 2. Expedition auf
Nercia ist gescheitert. Nach dem Verlust eines schweren Panzerschiffs, dem Tod von fast 18000
Soldaten und dem Verlust von einem Großteil der Geschütze und Panzer, ist die kleine Insel der
einzige Landgewinn für das Königreich.


1930-1934 Steuererhöhungen verursachen Revolten.


Nach dem auch die 2. Landung in Nercia gescheitert ist, fordern weite Teile Einsparungen im
Militär. Das Volk ist eindeutig nicht bereit für ein Militär zu zahlen das nur den Expansionswahn
Ludwig I. dient.


Ludwig I. denkt aber nicht daran die Armee zu verkleinern. Stattdessen versucht er durch kleinere
Investitionen in Bildung und Wirtschaft, massive Steuererhöhungen zu rechtfertigen.
Immer wieder kommt es zu Aufständen in einzelnen Gegenden, die der König meißt blutig
niederschlagen lässt.


1935 Ludwig fordert eine 3. Expedition und spaltet das Land


Ludwig I. will alles auf eine Karte setzen. Er fordert eine 3. Expedition, an der fast 80% der
Streitkräfte beteiligt sein sollen und setzt den 1. April als Termin für die Expedition fest und
verspricht dem Volk, das die Expedition ein voller Erfolg werden wird.


Doch das Volk ist nach den beiden verlustreichen Expeditionen nicht bereit eine weitere zu tragen
und auch ich teilen der Armee kommt es zu Widerständen gegen die geplanten Landungen in Nord-
Nercia. Im Norden Bergens kommt es bei der 2. Marineinfanterie und der 3. Panzerdiv., sowie
einigen Teilen der Marine, am 18. Juni zu Meuterein und Befehlsverweigerungen als diese
Einheiten bereits vorweg nach Dollmar verlegt werden sollen um die 3. Expedition vorzubereiten.
Teile der Bevölkerung unterstützen die Aktionen der Armee und verstecken und decken in ihren
Häusern Deserteure.


Bis zum 25. Juni breiten sich die Unruhen in der Armee und der Bevölkerung über weite Teile des
Nördlichen Trübergens und dem Loretal aus und am 27. Juni fordern weite Teile der Bevölkerung
die Abdankung des Königs und die Wiedereinführung einer Demokratie.


Ludwig I. reagiert geschockt auf das Ausmaß der Aufstände und erlässt am Tag darauf das
Kriegsrecht über Bergen verhängen und die Armee ausrücken.


Während die Unruhen den Süden des Landes noch nicht erreichten und das Militär die Ordnung
aufrecht erhalten kann, schließen sich im Norden die Rebellen mit großen Teilen des Militärs
zusammen und rufen die Unabhängigkeit Nord-Bergens als Volksrepublik aus.
Bergen steht damit am Rande eines Bürgerkriegs.


1936-1944 Bergischer Bürgerkrieg


Nachdem Ludwig I. durch Einsatzes der Armee und Propaganda sowie Versprechen in Form von
Steuererleichterung für jeden der sich an der Verteidigung der Krone beteiligt, weite Teile des
südlichen Bergens für sich gewinnt, versucht man im Norden auf eine Diplomatische Lösung zu
setzen und die beiden Länder als Souveräne Staaten zu sichern.


Ludwig I. ist aber nicht bereit auf den Strategisch wichtigen und auch wirtschaftlich nicht ganz
Unwichtigen Norden zu verzichten und lässt am 03. Februar die Armee an der neuen Grenze in
Stellung gehen.


Ludwig I. löst damit einen fast 8 Jahre dauernden Bürgerkrieg aus der am Ende das Land fast
vollständig zerstört und über 37% der Bergischen Bevölkerung das Leben kostet.
Am 11.September 1944 kapitulieren die letzten „Kronloyalen-Streitkräfte in Port Cartier“.
Ludwig I. stirbt am 01. September im laufe der Kampfhandlungen um Port Cartier.
Die Republik Bergen wird gegründet.


1945 Abrechnung mit den Royalisten


1945 werden in Bergen zahlreiche Anhänger der Royalisten hingerichtet oder zu langjährigen
Haftstrafen in Arbeitslagern verurteilt. Die oft zu 20 Jahren und mehr verurteilten Anhänger der
Krone sollen durch die Zwangsarbeit das wider aufbauen was sie zerstört haben. Zahlreiche der
Inhaftierten sterben an Unterversorgung da das wenige was zur Verfügung steht erstmal an die
Zivilbevölkerung gegeben wird. Die Strafgefangenen stehen an letzter Stelle der Liste.


1945-1952 Langsamer Wiederaufbau


Nach dem Sieg über die „Kronloyalen“ unter Ludwig I. und der Gründung der Republik Bergen
geht der Wiederaufbau nur sehr langsam voran. Allein im Ersten Nachkriegsjahr sterben noch über
1Mio Menschen an den folgen des Krieges.


Die völlig zerstörte Wirtschaft kommt nur schleppend in Fahrt, überall fehlt es an Arbeitskräften
und bis 1952 bildet die Landwirtschaft die einzige Wirtschaftliche Grundlage für das Land.


1953-1969 Die Wirtschaft erholt sich


Ab 1953 erholt sich die Bergische Wirtschaft zusehends. Die inzwischen stabile
Lebensmittelversorgung ermöglichen es endlich anderen Wirtschaftsbereichen ebenfalls wieder an
Fahrt zu gewinnen. Vor allem aber die Bau und Stahlindustrie profitieren von dem Wiederaufbau
des Landes und ab 1959 schreiben Bau, Stahl sowie Fertigungsbetriebe aus Flugzeug- und
Schiffbau jedes Jahr neue Rekordauftragszahlen.
1960 werden als Zeichen der endgültigen Besserung die Letzten Strafgefangenen des Krieges
begnadigt.


1959 Investitionen in Armee


Zum ersten mal seit Ende des Bürgerkrieges investiert die Regierung wieder Steuergelder in die
Armee. Die Seit dem Krieg auf ein Minimum reduzierte Armee, erhält im Rahmen eines 10
Jahresplans Gelder um die Armee zwar zu modernisieren und auf den Technologischen stand der
Nachbarn zu bringen. Jedoch werden Zahlenmäßige Aufstockungen konsequent abgelehnt. Bergen
unterhält einzig für den Verteidigungsfall eine Armee.


1966/1967 Rekordwinter


Bergen wird vom schlimmsten Winter seit der Wetteraufzeichnungen heimgesucht. Vielerorts fällt
seit Dezember so viel Schnee wie sonst in insgesamt 5 Jahren. In den Bergen kommt es fast Täglich
zu Lawinen und nicht selten brechen in den ländlichen Gegenden Wasser und Stromversorgung
zusammen.


Zahlreiche Ortschaften werden von den Schneemaßen von der Außenwelt abgeschnitten. Die
Regierung verhängt vom 15.Dezember bis zum 21. Februar 1967 den Ausnahmezustand über
Bergen. Der Winter fordert Zahlreiche Todesopfer.


1967-1970 Wirtschaftszahlen gehen zurück.


Angeschlagen durch den Winter ´66/´67 gehen die Wirtschaftszahlen erstmals seit 1953 zurück.
Hauptsächlich betroffen sind die Bau und Stahlindustrie die seit dem zuende gehen des
Wiederaufbaus deutlich geringere Auftragszahlen verzeichnen. Aber auch der Schiffs- und
Flugzeugbau hat unter den aus dem Ausland aufkommenden Konkurrenten stark zurückgehende
Zahlen.


1971 Massendemonstrationen nach Polizistenmord.


Im Dezember in der Freien Stadt Bergen kommt es nach einer tödlichen Attacke von 3
rechtsgerichteten jugendlichen auf einen farbigen Polizisten, zu zahlreichen Kundgebungen und
Demonstrationen für Toleranz und Menschenrechte.


1972-1978 Kommunistische Einheitsfront gewinnt an Stimmen.


Die „Kommunistische Einheits Front“ KEF die Seit den 40ern nichts weiter als eine Partei auf
Papier war, erhält seit Anfang 1972 zunehmend stimmen und Unterstützung. Grund dafür ist der
tödliche Angriff auf einen farbigen Polizisten im Dezember des Vorjahres. Die Partei die sich für
die Einführung des Kommunismus in Bergen einsetzt und die Wirtschaftslage durch die
„Kapitalisten“ kritisiert fordert mehr Gleichheit für alle in allen Bereichen und stößt damit von Jahr
zu Jahr auf mehr Zustimmung.


1979 Radikale liefern sich Straßenschlachten in Bergen


In der freien Stadt Bergen liefern sich am 12. Januar Anhänger der KEF schwere Straßenschlachten
mit Anhängern des „Nationalen-Bundes-Bergens“ NBB und der Polizei.
Die von den beiden Randparteien seit Anfang des Jahres angeheizten Spannungen eskalieren
schließlich in den Straßenschlachten in der freien Stadt Bergen und führen zu zahlreichen Verletzten
und Verhaftungen bei allen beteiligten Seiten.


Noch im selben Jahr beschließt die Regierung die beiden Radikalen Parteien als
Verfassungsfeindlich einzustufen und zu verbieten.


1980-1988 Wirtschaft flacht weiter ab


Die immer weiter abflachende Wirtschaft ermöglichen es der SPB mit 43% ihren bis dahin größten
Wahlerfolg zu verbuchen. Das von der aktuellen Politik der Regierung der letzten Jahre enttäuschte
Volk erhofft sich von den Sozialisten den wieder gerechter verteilten Wohlstand und eine Besserung
der Wirtschaftslage.


1989-1995 Politik blockiert sich selbst


Die Machtbessesenheit der Parteien, Korruption und fehlerhafte Investitionen der Regierung in die
Wirtschaft lähmen nicht nur die Wirtschaft weiter sondern blockieren auch die allgemeine Politik.
Bergen bringt sich damit selbst um eine möglichen und längst schon wichtigen
Wirtschaftsaufschwung.


1996-1998 Bergen am Rand des Ruins


Die allgemein weiter schlechte Wirtschaftslage sorgt in Bergen für Unruhen. Bergen ist 1990 bereits
wirtschaftlich am Ende. Zahlreiche Einsparungen im Bereichen der Bildung, Armee und des Teilen
öffentlichen Dienstes, sowie im Sozialen. Sorgen fast täglich für Demonstrationen und treiben
Bergen an den Rand eines Aufstands. Zahlreiche Arbeiter streiken und fordern mehr Lohn für ihre
Arbeit.


1999-2001 Arbeitslosenzahlen auf Rekordhoch


Die Arbeitslosenzahlen erreichen den höchsten jemals erreichten Stand in Bergen. Mit 22,8% ist
fast jeder 4. in Bergen ohne Arbeit und die Arbeitslosenzahlen belasten zudem die ohnehin
schwache Staatskasse.


2002 Schiffsunglück vor der Bergischen Küste


Vor der Küste Bergens stoßen in der Nacht von 20. auf den 21. September der Stückgutfrachter
„Orion“ und der Passagierdampfer „Stern von Bergen“ in einer Nebelbank zusammen. Obwohl nur
wenige Seemeilen von der Küste entfernt, kommt es bei dem Unglück zu 697 Todesopfern.
Besonders die Passagiere der Stern von Bergen werden von der Kollision und dem schnell
sinkenden Schiff im Schlaf überrascht.


2003-2012 Armut führt zu drastischem Anstieg der Kriminalität


Immer stärker werdende Armut führen zu starker Jugend- und Organisierter Kriminalität. Für die
Jugend Bergens zeigen sich keine Zukunftsperspektiven. Viele wissen in der inzwischen langsam
sich bessernden Wirtschaft nicht wie sich ihre Zukunft entwickeln soll oder wie sie überhaupt
gestalten sollen.


Rivalisierende Jugendgangs und Organisierte Verbrechersyndikate gehören zum alltäglichen Leben
vieler Jugendlicher und auch Erwachsener.


2008 kommt es sogar erstmals seit dem 18. Jhd. wieder zu einem Akt der Piraterie, von bergischem
Boden aus als Maskierte Männer mit einem Fischkutter einen Tanker nahe Varell stoppten und mit
der Schiffskasse und einigen wertvollen Waren flüchteten


Zu dem weit verbreiteten Problem der Jugendkriminalität kommt in Bergen auch ein gewaltiges
Drogenproblem sowie ein immenser Anstieg an Diebstählen und Gewaltverbrechen.
Die Politik Bergens muss nun sehen den langsam gekommenden Wirtschaftsaufschwung der sich
seit 2011 gut stabilisiert hat zu nutzen um die Probleme im Land wieder in den Griff zu bekommen.


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